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Sozialfonds

Sozialfonds Flyer

Grundlage einer Unterstützung aus dem Sozialfonds ist Artikel 31 der Satzung der IPA-Deutsche Sektion e.V. in Verbindung mit § 9 (3) der Geschäftsordnung für den Bundesvorstand (GOB), wonach Hilfeleistungen nur für Polizeibedienstete des In- und Auslandes und deren Angehörige erfolgen dürfen.

Der Anlass muss eine unverschuldete, außergewöhnliche und unabwendbare Lage des Betroffenen oder eines mit ihm in häuslicher Gemeinschaft lebenden, nahen Angehörigen sein, aus der sich die Notwendigkeit zur Hilfe ergibt.

Beispiele für Hilfeleistungen sind:

Am 06.04.2009 bebte die Erde in der italienischen Region Abruzzen. Dabei starben 297 Menschen und mehrere Hunderttausend wurden obdachlos, weil ihre Häuser zusammenstürzten.

Das Permanent Executive Bureau (PEB) in Nottingham rief für die Kollegen der Region zu Spenden auf. Drei tote Kollegen, 45 Verletzte und 60 zerstörte Häuser sind bei den Kollegen der Region zu beklagen gewesen. Der Sozialfonds der IPA Deutsche Sektion unterstützte die notwendigen Erstmaßnahmen durch eine Zuwendung in Höhe von 40.000,-- €. Der Zuwendungsscheck wurde am 15.07.2009 in Civitanova den IPA-Freunden übergeben. Aus dem Dankschreiben der Präsidentin der IPA Italien: „Ich habe keine Worte um die aufrichtige Dankbarkeit der Sektion Italien für Eure Großzügigkeit, die ihr uns und speziell den Freunde, die bei dem fürchterlichen Erdbeben in den Abruzzen geschädigt wurden geleistet habe, auszudrücken.“

Im Jahr 2010 wurden Polen, Ungarn und die Slowakei durch ein Hochwasser betroffen. Insbesondere wurden IPA-Freunde aus Polen betroffen. Am 20.06.2010 hat die IPA Polen eine Liste der Geschädigten und den jeweiligen Umfang der Schäden für die 20 betroffenen IP-Freunde übersandt. Am 17.07.2010 wurde in Nowy Sacz (Südpolen) der IPA Sektion Polen eine Zuwendung in Höhe von 20.000,-- € übergeben, die dazu beitragen hat, dass die polnischen IPA-Freunde im Winter 2010/2011 wieder in ihren neu aufgebauten Häusern wohnen konnten.

Ungarn hatte am 11.06.2010 einen Antrag an den Sozialfonds der IPA Deutsche Sektion gestellt. Die drei betroffenen ungarischen IPA-Freunde wurden mit insgesamt 2.600,-- € unterstützt.

Im Jahr 2011 erfuhr eine 90 jährige IPA-Freundin K., dass das Geld, das sie für den Einkauf in ein Seniorenheim verwendet hatte, in die Konkursmasse des Heimträgers geflossen ist und das Heim innerhalb von 3 Monaten schließen muss. Davon war, als sie 11 Monate vorher den Vertrag geschlossen hatte nichts bekannt. Die IPA-Freundin hatte nun weder das Geld für einen sofortigen Umzug noch die Möglichkeit so schnell einen anderen Heimplatz zu finden.

Die Verbindungsstelle Mannheim besorgte ihr einen neuen Heimplatz und der Sozialfonds der IPA Deutsche(n) Sektion finanzierte den Umzug und gab noch einen kleinen Anteil zum neuen Einrichten im neuen Heim hinzu. Die 2.500,-- € wurden innerhalb von 3 Wochen nach Antragsstellung übergeben und so der betagten IPA-Freundin schnell geholfen.

Über Jahre hinweg musste die Familie des IPA-Freundes M. der Vbst. Karlsruhe 120.000,-- € für Umbaumaßnahmen in eigenen Haus aus eigenen Mitteln finanzieren, für die sie von den öffentlichen Kassen lediglich 2.550,-- € erstattet bekommen hatten.

Hintergrund ist, dass die Tochter an einer fortschreitenden Muskelschwundkrankheit leidet, die sie bereits seit 5 Jahren an den Rollstuhl fesselt (100% Behinderung und Pflegestufe 2). Trotzdem hatte sie ihr Abitur gemacht, einen Studienplatz an der Uni Landau gefunden. Nun war sie auf den Fahrdienst des Landkreises angewiesen, der aber nicht so richtig funktionierte. Das wurde auch von Landkreis anerkannt. Deshalb sollte die Tochter des IPA-Freundes M. ein behindertengerechtes Fahrzeug bekommen (einen Führerschein hatte sie bereits für ein solches Fahrzeug). Es wurde nun ein großer Eigenanteil vom Kreis verlangt ohne den das Fahrzeug nicht beschafft werden konnte. Dies war vertraglich festgelegt. Aufgrund der hohen Kosten hatten die Familie und die Verwandtschaft keine finanziellen Möglichkeiten mehr diesen Eigenanteil in Höhe von 10.000,-- € aufzubringen. GBV und Bundesvorstand der IPA Deutsche Sektion gaben diese 10.000,-- € an die Familie dieser, trotz aller Behinderung, lebensfrohen jungen Frau, die so ihr Studium erfolgreich fortsetzen konnte, weil sie jetzt durch die eigene Fahrmöglichkeit pünktlich zu den Klausuren und Vorlesungen kommt.

"Hallo, ich bin Oskar"
Oskar
 
Oskar - als Pin
“Oskar, der freundliche Polizist” unterstützt ausschließlich den Sozialfond der IPA Deutsche Sektion e.V. und ist daher nur über eine Spende erhältlich!" Weitere Informationen hierzu sind bei Schatzmeister Rolf Schubert zu erhalten.
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