Deutsche IPA hat die Erdbebenopfer in Griechenland nicht vergessen

Zuwendungen aus dem Sozialfonds auf Lesbos. Die Deutsche Sektion der International Police Association (IPA) hatte nach dem Erdbeben auf der griechischen Insel Lesbos spontan eine Zuwendung an die betroffenen IPA-Mitglieder beschlossen. Schatzmeister Günter Lambrecht überbrachte nunmehr nach langer Vorbereitung im Auftrag der Deutschen Sektion eine erhebliche Zuwendung an die acht betroffenen IPA-Freunde. Wie sehr diese Geste ankam, konnte man an den Gesichtern und Tränen der Betroffenen ablesen. Gerade die Tatsache, dass die Aktion nach nunmehr einem Jahr nach der Katastrophe und einer komplizierten Vorbereitung stattfand, wurde von den Betroffenen und auch von der Polizeidirektion, der IPA Griechenland, der Verbindungsstelle Lesbos und von den Vertretern der Kommune in ihren Dankreden sehr hervorgehoben. „Ihr zeigt uns, dass wir bei der Deutschen Sektion auch jetzt noch an uns denkt, auch wenn wir glaubten, dass die Welt das Geschehen längst vergessen hat “, stellte man in den Dankesreden heraus. Die Spende der Deutschen Sektion sei die größte Hilfe, die man erhalten habe.
Die Bedeutung der Aktion war auch daran zu erkennen, dass das lokale Fernsehen mit ihren Kameras die Übergabe aufzeichnete und im Abendprogramm darüber berichtete.
Bei einer Besichtigung des betroffenen Gebietes konnte Günter Lambrecht einen Eindruck vom Ausmaß des Schadens und davon gewinnen, dass der Wiederaufbau noch längst nicht beginnen konnte. Nur wenige Häuser sind unbeschädigt. Der weitaus größere Teil der Häuser muss noch abgerissen werden. Erst wenn der Abriss abgeschlossen ist, kann man sich an die Wiederherstellung der übrigen Häuser machen. Die Polizisten leben wie viele betroffene Bewohner nach wie vor in den Ruinen oder wurden von Verwandten und Freunden aufgenommen.