„Eine Bootsfahrt die ist lustig, eine Bootsfahrt die ist schön“

Am Samstag, den 20.07.2019 trafen sich insgesamt 15 abenteuerlustige zu einer gemeinsamen Schlauchboottour, bei bestem Wetter!  Die Tour der IPA Regensburg begann um 13:30 Uhr in Pielenhofen und endete um 18:45 Uhr in Mariaort beim Gasthof Krieger im Biergarten!

Zunächst stand unsere Tour auf der Kippe, da uns die lang im Voraus reservierten Boote doch nicht mehr zur Verfügung standen! Doch es gibt nichts besseres, als hilfsbereite Kollegen und gute Kontakte! So konnte unsere Steffi noch 3 Schlauchboote von verschiedenen Feuerwehren auftreiben, die durch unseren lieben Francesco „angeliefert“ wurden. Auch an dieser Stelle noch vielen Dank dafür!

Nachdem die Boote angeliefert wurden, alle Getränke in Kühlboxen verteilt waren, starteten wir unsere Tour. Ein Boot war mit unseren vier flotten Rentnern besetzt, die jeden jungen blass ausschauen ließen! Ein weiteres Boot war mit insgesamt 5 Personen besetzt – die zudem ein Beiboot mit sich führten und einen Schwimmreifen zum Relaxen J Doch diese beiden Schwimmutensilien erwiesen sich noch als kleines Problem. Unser drittes Schlauchboot war mit 6 Personen besetzt – darunter unsere beiden „Retter in Not“, manche mit Kanuerfahrung und unserem jüngsten Nachwuchs.

Am Anfang war noch jeder voller Motivation und Freude! Doch man stellte bald fest, dass man auf der Naab – ohne paddeln – nicht wirklich vorwärts kommt. Es zeigte sich auch schnell, bei wem der Rhythmus und das Zusammenspiel beim Paddeln stimmte und wer noch Nachholbedarf hatte!

Jeder war sich fast sicher, dass unsere junggebliebenen Rentner erfahrene Kanuten waren. Bei ihnen sah alles so einfach und eingespielt aus. Selbst wenn sie fast nicht ruderten, kamen sie vorwärts und waren immer den anderen beiden Booten weit voraus. Doch die vier waren alles andere als erfahrene Kanuten – sie waren zum ersten Mal in dieser Konstellation beim Bootfahren und drei von ihnen hatten zum Ersten Mal ein Paddel in der Hand!! Vielleicht ging ihnen aber aufgrund des Proseccos, den sie gleich zu Beginn der Tour tranken, alles so leicht von der Hand. Aber egal wie, es war eine respektable Leistung und es war schön ihnen zuzuschauen!

Unser sechser Boot kam soweit auch ganz gut zurecht. Sie konnten sich beim Paddeln auch immer wieder abwechseln und unsere Steffi fungierte hin und wieder als Kapitänin 😉 Zwischendrin genossen sie bei angenehmer Fahrt die Sonne, sowie die (einigermaßen) gekühlten Getränke! Hin und wieder dockte auch mal das Beiboot der anderen an, um mit ihnen anzustoßen.

Jetzt kommen wir allerdings zu unserem „Problem-Boot“. Unser fünfer Team mit Beiboot und Schwimmreifen hatte mit diversen Schwierigkeiten zu kämpfen. Zum einen funktionierte anfangs das Zusammenspiel beim Paddeln ganz und gar nicht und zum anderen gab es immer wieder Probleme mit den dazugehörigen Paddeln. Während der Fahrt verabschiedete sich ein Paddel nach dem Anderen… Entweder brachen immer wieder Teile davon ab, sodass nur noch die Hälfte vorhanden war, oder sie brachen einfach in der Mitte auseinander! Jeder denkt sich jetzt sicher – „die haben sich doch gegenseitig mit den Paddeln geschlagen o.ä.“ – aber nein, in diesem Fall wurden sie tatsächlich nicht zweckentfremdet. Sobald sich auch noch jemand auf der „Insel der Glückseeligen“ befand – also auf dem Beiboot oder dem Schwimmreifen – ging alles noch schwieriger von der Hand. Hin und wieder hätte man meinen können, das 5er Team hat einen Anker gesetzt. Irgendwann war es tatsächlich soweit, dass die anderen beiden Boote nach einer Kurve nicht mehr zu sehen waren.  Doch zum Glück waren wir nicht alleine auf der Naab unterwegs. Zwei nette Kanufahrer baten sich als „Abschleppdienst“ für das Problem-Boot an. Nach einigen schweißtreibenden Metern erreichten wir endlich wieder die anderen beiden Boote und konnten unseren Abschleppern Getränke als Dank überreichen!

Ab jetzt hieß es, alle fünfe ins Boot und ran an die halbwegs funktionstüchtigen Paddel. Sobald der Rhythmus vorgegeben wurde, funktionierte alles ganz gut – vermutlich hat auch der Hunger getrieben. Am Ende ging sogar das Problem – Boot als erstes an Land.

Als unsere flotten Rentner an Land gehen wollten, gingen zwei von ihnen unfreiwillig baden.

Nachdem alle wieder trocken waren, alles aufgeräumt und die Boote auf dem Anhänger verstaut waren, ließen wir den Abend gemütlich im Biergarten ausklingen!

Alles in Allem war es ein anstrengender aber schöner und lustiger Tag.

 

Redaktion: Julia Karl (IPA Regensburg)

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