International Police Association – Deutschland

Statutenkonvent 2026 in Lissabon – Austausch, der die Zukunft gestaltet

Vom 14. bis 17. März 2026 wurde das IPA-Haus in Lissabon zum Treffpunkt der internationalen IPA-Familie. Vertreterinnen und Vertreter aus zahlreichen Sektionen, den sieben Weltregionen sowie das International Executive Board kamen zusammen, um zentrale Fragen zur zukünftigen Ausrichtung der IPA zu diskutieren.

Dabei stand eines von Beginn an klar im Mittelpunkt:
👉 Der Statutenkonvent war bewusst als Forum des offenen Austauschs konzipiert – nicht als Gremium zur Vorentscheidung für den Weltkongress.

Offener Dialog statt Vorfestlegung

In intensiven und konstruktiven Diskussionen wurden übergreifende Fragestellungen sowie zahlreiche Änderungsansätze zu den Statuten erörtert. Ziel war es, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen, Argumente abzuwägen und ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln.

Es wurden keine Beschlüsse gefasst – vielmehr diente der Konvent dazu, dem International Executive Board eine fundierte Grundlage für die Ausarbeitung von Anträgen (Motions) zu liefern, über die erst beim Weltkongress 2026 entschieden wird.

Gemeinsame Werte als verbindendes Element

Trotz unterschiedlicher Sichtweisen zeigte sich ein klarer gemeinsamer Nenner:
Die IPA bleibt eine unpolitische, internationale Freundschaftsorganisation, die gleichzeitig fest zu den Grundsätzen der Menschenrechte steht.

Gerade dieser Wertekompass war leitend für viele Diskussionen und unterstreicht die Verantwortung der IPA als globales Netzwerk von Polizeibeamtinnen und -beamten.

Internationale Vielfalt als Stärke

Die breite Beteiligung aus Europa und den internationalen Regionen machte den Konvent zu einem lebendigen Forum des Austauschs. Unterschiedliche Erfahrungen und Perspektiven wurden offen eingebracht – stets getragen vom gemeinsamen Ziel, die IPA zukunftsfähig, solidarisch und transparent weiterzuentwickeln.

IPA Deutschland aktiv beteiligt

Auch die IPA Deutschland brachte sich aktiv in die Diskussionen ein und setzte sich insbesondere für Transparenz, demokratische Legitimation und die Gleichbehandlung aller Sektionen ein.

Der Konvent hat einmal mehr gezeigt:
Die Stärke der IPA liegt im Dialog – nicht in vorschnellen Entscheidungen.

Ausblick

Die Ergebnisse des Austauschs werden nun durch das IEB gebündelt und in konkrete Vorschläge für den Weltkongress überführt.

Damit ist klar:
👉 Die Entscheidungen trifft der Weltkongress – auf Basis eines breit abgestimmten, internationalen Diskurses.

Fazit

Der Statutenkonvent 2026 war ein starkes Zeichen für gelebte internationale Zusammenarbeit.

Ein Ort, an dem nicht entschieden, sondern zugehört, diskutiert und gemeinsam gedacht wurde –
ganz im Sinne von „Servo per Amikeco“.