Am frühen Morgen des 26. September 2026 startete der lang ersehnte Tagesausflug der IPA-Verbindungsstellen Halle und Leipzig. In einem gemütlichen Reisebus der Firma Geißler Reisen ging die Fahrt in Richtung Salzkotten.
Erstes Ziel der Reise war das Polizeimuseum, das seit 1997 im historischen Bahnhofsgebäude von Salzkotten beheimatet ist. Dort wurden die Teilnehmer herzlich vom Vorsitzenden des Fördervereins, Oliver Topp, sowie den IPA-Freunden aus Soest empfangen. Nach einem gemeinsamen Frühstückssnack im museumseigenen „Bistro Davidwache“ gab Mitbegründer Felix Hoffmann einen faszinierenden Einblick in die Geschichte des Hauses, die im Jahr 1987 begann. Zu jedem einzelnen Exponat wusste er eine spannende Anekdote zu erzählen, die die Gäste sichtlich in den Bann zog. Besonders beeindruckend: Bisher hat nur ein kleiner Teil der riesigen Sammlung einen festen Platz im Bahnhof gefunden – von über 130.000 geschichtsträchtigen Exponaten warten im Depot noch der größte Teil auf ihre Ausstellung. Nach dem Museumsbesuch und der herzlichen Verabschiedung nutzte die Gruppe die Zeit für einen Spaziergang durch Salzkotten, um sich die Füße zu vertreten und Sehenswürdigkeiten wie das Gradierwerk und die historischen Wassermühlen zu erkunden. Anschließend ging es weiter nach Büren zur geschichtsträchtigen Wewelsburg. Neben der Entstehung und der Altertumsgeschichte der Burg stand auch die „dunkle Episode“ des Objekts während des Dritten Reiches im Fokus. Die vielschichtige Ausstellung konnte von allen Teilnehmern individuell und nach eigenem Interesse erkundet werden. Ein rundum gelungenes und schmackhaftes Abendessen im Burgcafé rundete den Tag perfekt ab. Mit vielen neuen, tiefen Eindrücken im Gepäck traten die IPA-Freunde schließlich die Heimreise nach Halle und Leipzig an.
i.A. J. Gebbert