Vom 10. bis 12. Juli 2026 machten sich fünf Mopedfreunde auf den Weg zu einer gemeinsamen Wochenendtour an die Mosel. Neben abwechslungsreichen Strecken, schönen Ausflugszielen und geselligen Stunden verlangten vor allem die hohen Temperaturen den Teilnehmern einiges ab.
Am Freitag startete die Gruppe in Herten. Die erste Pause wurde an der Eschbachtalsperre eingelegt, bevor es weiter zum Aussichtspunkt Terra Nova am Braunkohletagebau ging. Der imposante Blick über das Abbaugebiet war für alle Teilnehmer sehr beeindruckend. Da der geplante Halt am Bikertreff Haus Waldfrieden nicht möglich war, wurde kurzerhand in Daun eine Pause eingelegt und bei gutem Essen neue Kraft gesammelt.
Nach der Ankunft im Hotel Rosengarten begrüßte der Wirt die Gruppe mit einer ersten Getränkerunde. Angesichts der Hitze mussten die Flüssigkeitsreserven jedoch noch mehrfach aufgefüllt werden. Anschließend ging es zu Fuß nach Bernkastel-Kues. Die vom Handy vorgeschlagene Strecke führte allerdings durch den Wald, über Stock und Stein und sogar über einen Wassergraben. Der Weg erinnerte eher an ein Überlebenstraining als an einen gemütlichen Spaziergang. Glücklicherweise kamen alle wohlbehalten im Ort an. Nach einem Rundgang und weiteren Erfrischungen ging es mit einem Großraumtaxi zurück zum Hotel.
Am Samstag führte die Tour über kurvenreiche Straßen nach Cochem. Von der alten Moselbrücke ging es mit dem Bus hinauf zur beeindruckenden Reichsburg. Der Rückweg führte durch die schöne Altstadt zurück zu den Motorrädern.
Anschließend besuchte die Gruppe Jürgen und Helga in Grenderich. Die Gastgeber bewirteten die Mopedfreunde großzügig mit Getränken, Eis, Kuchen, Baguette und einer besonderen Creme. Nach interessanten Gesprächen zeigte Jürgen der Gruppe bei einer Rundfahrt unter anderem die Marienburg. Der Tag endete mit einem gemeinsamen Abendessen und einem gemütlichen Abschluss im Biergarten.
Die ursprünglich für Sonntag geplante Route über das Deutsche Eck und den Altenberger Dom wurde wegen der früh einsetzenden Hitze geändert. Stattdessen führte der Rückweg durch die kühleren Wälder der Eifel und vorbei am Nürburgring. Trotz Hitze und Stau erreichten alle Teilnehmer wohlbehalten ihre Heimat.
Die Moseltour 2026 war damit ein gelungenes Wochenende voller Kurven, Gastfreundschaft und guter Gemeinschaft.